Danke an alle, die an unserem Foto-Contest teilgenommen haben. 

Die glücklichen Gewinner wurden bereits ausgelost und von uns benachrichtigt. 


Schon Anfang 2021 erwarten Dich hier neue Aktionen und spannende Gewinne.





An dieser Stelle wirst Du dann weitere Details und Teilnahmeinformationen finden. 

Bis dahin kannst Du Dir natürlich jederzeit das Video zu unserem „Catch the Sun“ Contest anschauen und Dich von Thomas_K und seinen Tipps inspirieren lassen. 

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Außerdem haben wir uns noch mit Thomas K getroffen
und ihn vor einige spannende Fragen gestellt.

Wie hast Du Deine Leidenschaft für die Fotografie entdeckt?  
Tatsächlich eher durch Zufall. Ich habe damals Politik studiert und war nicht wirklich glücklich damit. Habe immer wieder versucht auszubrechen und etwas zu finden, das mir Spaß macht. Irgendwann habe ich dann von Instagram gehört und beschlossen es auch mal zu versuchen. Kann es manchmal kaum glauben, dass es schon 10 Jahre her ist. 


Hast Du eine Ausbildung im Bereich Fotografie gemacht?  
Nein, ich habe mir über die Jahre alles selbst beigebracht.  


Und wie ging es dann mit Instagram los? Wie entwickelte sich Dein Instagram Kanal? 
Es ging ziemlich schnell los. Damals war Instagram eine relativ kleine Nischen-App, ein Treffpunkt für Fotografen und Kreative um sich über ihre Bilder auszutauschen. Ich habe dort sehr schnell eine Leidenschaft für Straßenfotografie entwickelt und mich mit vielen spannenden Leuten vernetzt. Nach wenigen Monaten hatte ich die ersten 1000 Follower und war natürlich unglaublich stolz. Einige Wochen später hatte ich schon meinen ersten  kleinen Foto-Job und ich begann davon zu träumen irgendwann ein richtiger Fotograf zu sein.


Wie würdest Du Deinen Stil beschreiben? 
Ich habe ja mit klassischer Straßenfotografie angefangen und liebe es immer noch Menschen in alltäglichen Situationen zu fotografieren. Leider ist das in Deutschland rechtlich ziemlich schwierig, deshalb musste ich meinen Stil weiterentwickeln. Heute konzentriere ich mich auf Urban Landscapes, also auf das Einfangen von besonderen Stadtansichten. Ich mag meine Bilder eher düster und stimmungsvoll, bin daher auch meistens vor Sonnenaufgang oder spät abends unterwegs. Ein gutes Bild erzählt für mich eine Geschichte, ohne dass man zu lange drauf schauen muss.  


Machst Du Dir ein Konzept oder folgst Du Deiner Intuition? 
Ich versuche so viel wie möglich intuitiv zu machen. Wenn ich nur für mich unterwegs bin, läuft alles eher spontan. Für Kundenprojekte arbeite ich aber sehr gerne nach Konzept. Für größere Projekte habe ich mittlerweile ein Team, das mich unterstützt. Häufig erarbeiten wir neue Konzepte und stellen sie dann bestimmten Partnern und Kunden vor. Ich bin immer wieder erstaunt, was sich aus dieser Leidenschaft für Straßenfotografie entwickelt hat.


Fotografierst Du auch mit dem Handy oder bist Du immer mit der Kamera unterwegs? 
Ich versuche schon immer mit der Kamera zu shooten, aber in manchen Situationen, besonders wenn es schnell gehen muss, greife ich doch noch zum Handy. Ich habe ja vor 10 Jahren mit dem Handy angefangen und 5 Jahre lang nur damit gearbeitet. Unfassbar wie sehr die Qualität der Handykameras in dieser Zeit zugenommen hat. Bei guten Lichtverhältnissen merkt man kaum noch einen Unterschied.


Woher nimmst Du Deine Inspiration? 
Tatsächlich immer noch von Instagram nach all den Jahren. Jeden Morgen, direkt nach dem Aufstehen, hole ich mir meine Inspiration bei den Fotografen, denen ich folge.  


Gibt es für Dich einen Fotomoment, der für Dich besonders prägend war?  
Ich glaube, es waren einfach zu viele. Besonders in Erinnerung ist mir jedoch mein erster, richtiger Foto-Job geblieben. Es muss Anfang 2012 gewesen sein, da wurde ich von einem bekannten Sporthersteller angefragt und habe auf einer Modemesse Sneaker fotografiert. Das war der Startschuss für viele weitere Projekte und bestärkte mich in meinem Ziel Fotograf zu werden.  


Auf welchen Teil Deiner Ausrüstung will Du nicht verzichten müssen? 
Auf mein 24-70mm 2.8 Objektiv, weil es so universell einsetzbar ist.  


Was ist Dein wichtigstes Handwerkszeug? 
Auf jeden Fall mein Kamera Setup. Ich habe Jahre gebraucht bis es komplett war und bin mega happy damit.  


Hast Du Tipps zur Nachbearbeitung von Fotos?
Für mich ist die Bildbearbeitung mindestens genau so wichtig wie das Motiv an sich. Es kommt vor, dass ich tagelang an einem Bild sitze und alles mögliche ausprobiere. Was den Tipp betrifft, kann ich nicht oft genug wiederholen, dass es wichtig ist einen eigenen Stil, eine eigene Bildsprache, zu entwickeln. Bei mir hat es Jahre gedauert bis sich etwas wie ein eigener Stil herauskristallisierte und ich werde dieses Gefühl nie vergessen, als es endlich so weit war. Davor bin ich einfach nur nach dem Prinzip “Trial & Error” vorgegangen und habe sehr viel experimentiert. Das kann ich jedem angehenden Fotografen nur empfehlen.  


Dein Tipp für Anfänger bzw. Neueinsteiger?  
Auch wenn es sich banal anhört: Einfach rausgehen und shooten, nicht so viel nachdenken. Besonders nicht über Zahlen, Likes usw. Man sollte sich den Spaß an der Fotografie bewahren und sich nicht zu abhängig vom Feedback anderer machen.  


Auf welche Deiner Arbeiten bist Du besonders stolz? Und warum? 
Besonders stolz bin ich auf meine langjährigen Kooperationen mit Samsung und Sony. Es ist ein tolles Gefühl so starke Partner zu haben, die mich auf meinem Weg unterstützen.


Wie wird sich Instagram Deiner Meinung nach entwickeln? Und was bedeutet das für Dich?
Man sieht ja jetzt schon ganz klar, dass sich Instagram in Richtung Video und Shopping bewegt. Shopping lasse ich aus, aber Video hat bei mir schon seit Jahren einen sehr hohen Stellenwert. Ich bin schon seit über 10 Jahren auf Instagram und habe viele Umbrüche erlebt, am Ende des Tages zählt aber immer der Inhalt und ob es spannend ist, und das wird auch weiterhin der Fall sein. Ich freue mich schon sehr auf das, was da noch kommt.


Super, danke für das tolle Interview Thomas.