Herzlich Willkommen

Hamburg

RAKUTO

MAKINO

10 FRAGEN AN DEN HAMURGER FOTOGRAFEN


zum Artikel

Januar, 2021 


ARTxVILLE feat.
Rakuto Makino 


Rakuto Makino wurde in Japan geboren. Er studierte Multimedia Art an der Universität in Melbourne, Australien und lebt seit 2014 in Hamburg. Er ist ein gefragter Mode- und Beauty-Fotograf und arbeitet als solcher für und mit vielen namhaften Marken und bekannten Magazinen.


 

WANN HAST DU ANGEFANGEN ZU FOTOGRAFIEREN? UND WARUM?

Irgendwann um 2006 herum, als ich mit meinem Skateboard unterwegs war. Ich hatte eine Einwegkamera dabei und habe nebenbei Schnappschüsse gemacht. Das war der Zeitpunkt, als ich den Spaß und die Faszination an der Fotografie für mich entdeckt habe und seitdem bin ich nicht mehr davon losgekommen.


WIE WÜRDEST DU DEINEN STIL BESCHREIBEN? 

Modern und dennoch mit einem Hauch von Nostalgie.

KONZEPT ODER INTUITION, ODER EINE MISCHUNG DARAUS?

Ich arbeite konzeptionell, aber immer im Moment. Das heißt, ich nehme die Außenwelt wahr und kann auf Situationen und Emotionen reagieren.


FOTOGRAFIERST DU PRIVAT MEHR MIT DEM HANDY ODER DER KAMERA?

Meistens mit einer Kamera. Die Contax T2 ist da meine erste Wahl.


WOHER NIMMST DU DEINE INSPIRATION?

Mich inspirieren viele Dinge. Ich möchte mich da nicht limitieren. Von einem schönen Sonnenuntergang am Strand bis hin zu Mangas, überall steckt ein Funken Inspiration drin, der auf mich überspringen kann.


GIBT ES FÜR DICH EINEN FOTOMOMENT, DER FÜR DICH BESONDERS PRÄGEND WAR?

Analoge Fotografie.

Es gibt kein besseres Gefühl, als eigenhändig einen Film zu entwickeln, zu vergrößern und dann den fertigen Druck zu sehen. Da steckt einfach so viel Leidenschaft und Handwerk drin und wortwörtlich zu sehen, wie sich deine Kunst unter deinen Händen entwickelt, ist immer wieder ein großartiger Moment.


Es gibt kein besseres Gefühl,

als eigenhändig

einen Film zu entwickeln (…)

WELCHES EQUIPMENT BENUTZT DU?

Wenn es um digitale Fotografie geht, benutze ich die Fujifilm GFX 50 und die Contax 645 und die Pentax 67 für alles analoge.


WAS IST DEIN WICHTIGSTES HANDWERKSZEUG? 

Meine Vorstellungskraft und gleichzeitig meine Augen, um die Realität zu sehen und in all‘ ihren Facetten wahrzunehmen.


DEIN TIPP FÜR ANFÄNGER BZW. NEUEINSTEIGER?

Habt keine Scheu. Fangt einfach an, folgt eurem Herzen und probiert euch aus. Nur so kann man wirklich lernen und einen eigenen Stil entwicklen.


DIE SPANNENDSTEN SPOTS IN HAMBURG?

In den Deichtorhallen werden immer großartige Kunst- und Fotoausstellungen geboten.

Das Nil ist, meiner Meinung nach, das wahrscheinlich beste Restaurant in Hamburg und der Stadtpark ist einer der schönsten Orte um Menschen zu begegnen und gleichzeitig die Natur zu genießen.

Und was wäre Hamburg ohne die Alster? Hier gibt es immer wieder neue, schöne Plätze zu entdecken.


Vielen Dank für das Gespräch, Rakuto! 


Januar, 2021


DAS COMMUNITY PORTRAIT


Wir bieten Dir mit dem Community Portrait die Bühne, Dich mit Deinem Foto zu präsentieren und über Deine Leidenschaft für Kunst und Fotografie zu sprechen.
Diesmal freuen wir uns über @holgerrogge, dessen Foto zum morgendlichen Blick aus seinem Fenster einlädt.

@holgerrogge, Köln

Angefangen hat Holgers Leidenschaft für Fotografie als er mit ca. 12 Jahren, mehr oder weniger versehentlich, ein Bild im Gegenlicht am Bodensee machte. Die Kamera fiel kurz darauf ins Wasser und so vergingen einige Jahre, bevor er mit 20 durch ein Praktikum wieder in die Fotografie einstieg.

Er ist fasziniert davon, wie viele verschiedene Faktoren den Bildeindruck beeinflussen können und, dass er auch nach Jahren immer wieder Neues entdeckt und nie auslernt. Außerdem hat Holger allein durch die Fotografie immer wieder neue Orte und Menschen kennengelernt, die ihm sonst nie begegnet wären.

Januar, 2021 

Sein Foto entstand in Köln. Es ist der Blick aus seinem Fenster. Die Tauben sind dort oft unterwegs und so hat er mit einem Kaffee auf den Sonnenaufgang gewartet, die Lamellen seiner Jalousie etwas auseinandergeschoben und mit einer Hand fotografiert.
Ein echter Glückstreffer, wie er sagt, denn kurz darauf war die Lichtstimmung schon nicht mehr so schön.

Wir sind sicher, dass da neben etwas Glück, auch eine Menge Talent im Spiel war.


Du willst Dich und Dein Foto in der nächsten x-Zine Ausgabe sehen? Vielleicht bist Du schon in der nächsten Ausgabe mit dabei: Schick uns einfach Dein Städte-Foto – mit 2-3 kurzen Sätzen über Dich und Deine Leidenschaft für Fotografie – ganz einfach per DM.

LOCAL
TIPPS

Januar, 2021


ARTxVILLE GOES HAMBURG

Wir präsentieren Dir an dieser Stelle eine kleine Auswahl unserer Hamburg-Favoriten.



DOCKLAND


Die Dachterrasse des Dockland ist mit Sicherheit einer der spektakulärsten Orte, um über den Hamburger Hafen zu schauen. Das schräge, komplett verglaste Haus, erinnert in seiner futuristischen Form an einen Schiffsbug, der aus dem Wasser ragt.
Der Bürokomplex besitzt eine 500 Quadratmeter Aussichtsplattform in 25 Metern Höhe, die über eine Außentreppe für die Öffentlichkeit frei zugänglich ist. 

Die schönsten Sonnenuntergänge und den abendlichen Lichterglanz der Stadt bekommt man hier standardmäßig serviert und für Freunde der Fotografie ist das Dockland sowieso ein absoluter Hot-Spot.

Van der Smissen Straße 9, 22767 Hamburg

Januar, 2021


Balkon mit Aussicht


In Altona gibt es den größten und schönsten Balkon der Stadt. Oben auf dem hohen Elbufer, etwa 27m über der Elbe gelegen, bietet sich ein atemberaubender Blick auf den Containerhafen, eine freie Aussicht auf die Köhlbrand­brücke und das bunte Treiben entlang der Elbe.

Neben der Bronze-Plastik „Fischer“ von Gerhard Brandes aus dem Jahr 1968, kann man auf dem Altonaer Balkon auch mobile Kunstwerke bewundern. Die Nähe zu zahlreichen Herrschaftshäusern und Villen, macht den Altonaer Balkon zusätzlich zu einem tollen Fotospot.

Palmaille, 22767 Hamburg

Januar, 2021

Washington Bar 

Willkommen in einer der legendenträchtigsten und ältesten Bars der Hansestadt. Wie an der Inneneinrichtung unschwer zu erkennen, hat der Traditionsladen auf St. Pauli seine Ursprünge in einer klassischen Seemannskneipe mit schummriger Wohnzimmerbeleuchtung und heute anachronistisch anmutenden kleinen Sitzgruppen, sowie einem langen Tresen zum Anlegen/Andocken. Hier erwartet Euch heute keinesfalls ein eingestaubtes Konzept, sondern moderne Barkultur mit qualitativ hochwertigen Drinks zu erschwinglichen Preisen. 

Hier schließt sich der Kreis zu den alten Zeiten des St. Pauli der Seeleute, denn geblieben ist die Washington Bar als Ort der Begegnung für Jedermann – zu einem gepflegten Gespräch bei gehobener Lautstärke oder gar dem Schwung des Tanzbeines auf der kleinen, aber feinen Tanzfläche. 

Bernhard-Nocht-Straße 79, 20359 Hamburg

www.washingtonbar.de

Ausgabe
Ausgabe 04

04
ARTxVILLE